Archiv der Kategorie: Kandidaten

Alexandra Bialas

alexandra

Volljuristin, verheiratet, ein Kind, lebt in Hamburg

Seit März 2013 schulpolitisch für das G9 engagiert:

  • seit Mai 2013 in der Volksinitiative „G9-Jetzt-HH“ (17 000 Unterschriften)
  • September 2014: G9-Volksbegehren (über 40 000 Unterschriften für G9 an Gymnasien mit Wahlfreiheit zwischen G8 und G9)
  • November 2014: Wählergemeinschaft „Hamburger Bürger-Liste“

Wofür ich mich engagiere:

Ich engagiere mich für das G9 an den Hamburger Gymnasien, damit Kinder mehr Zeit haben: mehr Zeit für die individuelle Vertiefung des Lernstoffs und mehr Zeit für außerschulische Aktivitäten wie Sport und Musik, mehr Zeit für Freundschaften. Die Schule soll nicht ihren gesamten Alltag – und auch die Wochenenden – bestimmen. Kinder brauchen für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und Kreativität Freiräume neben der Schule. Das ist im G8 kaum noch möglich.

Ich setzte mich für die freiwillige Ganztagsbetreuung ohne Zwang ein, damit diejenigen Eltern, die Teilzeit arbeiten, auswählen können, an wievielen Tagen ihre Kinder in der Schule länger betreut werden sollen und damit sie an den Tagen, an denen sie weniger oder nicht arbeiten, Zeit mit ihren Kindern verbringen können

Auch setzte ich mich für eine Verbesserung der vorschulischen Kinderbetreuung in KiTas und Krippen ein – mit mehr Erzieherinnen für bessere Personalschlüssel.

 

 

Dr. Eva Terhalle-Aries

eva klein

Dr. Eva Terhalle-Aries, Ärztin, drei Kinder

Eine gut ausgebildete nachfolgende Generation ist für unsere Hamburger Gesellschaft wichtig.

Daher setze ich mich ein

  • für eine Stärkung der Stadtteilschulen, die dringender Unterstützung bei ihrer gewaltigen Aufgabe bedürfen, Kindern vom Förderschulabschluss bis hin zum Abitur alle Schulabschlüsse anzubieten.

 

  • für G9 an den Gymasien ein- wir Eltern wollen uns für Konzepte entscheiden und nicht für ein Tempo. G9 – mehr Zeit für Qualität und Tiefe in der Bildung und mehr Zeit für Familie und Leben.

 

  • für eine Verbesserung der Inklusion: Alle Kinder sind gleichberechtigt – aber nicht gleich.

Um den Bedürfnissen behinderter Kinder gerecht zu werden und sie bestmöglich auf ein späteres Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten, braucht es auch Förderschulen – Stopp der Schließung von Förderschulen mit hervorragendem Personalschlüssel und spezialisierten Pädagogen! Eltern brauchen die freie Wahl zwischen Förderschule und Regelschule!

 

Stadtteilschulklassen mit Inklusionskindern bedürfen einer Doppelbesetzung mit einem Sonderpädagogen.

Äußere Differenzierung ist notwendig, um der Förderung von Inklusionskindern – orientiert an ihren individuellen Bedürfnissen – gerecht zu werden.

Inklusionskinder brauchen bessere Möglichkeiten zur Berufsorientierung.

 

 

  • für eine bessere frühkindliche Betreuung: Die Zahl der Unter-Dreijährigen in Krippen hat sich seit 2008 fast verdoppelt- unverändert ist aber der Personalschlüssel:

8 Krippenkinder werden von nur einer Fachkraft betreut, im Elementarbereich sind es mindestens 13. Seit Eltern Horte nicht mehr mit Gutscheinen nutzen können und auf GBS-Standorte ausweichen müssen, hat sich die Betreuungssituation verschlechtert. An GBS-Standorten liegt der Personalschlüssel noch schlechter als im Elementarbereich. Hamburg braucht nicht nur Kitaplätze, sondern auch qualifizierte Betreuung für die Kinder!

Judith Viesel-Bestert

judith klein

32 Jahre alt
Kirchenmusikerin
2 Kinder, 9 und 5 Jahre alt
Engagiert in der G9-Initiative
Mitglied des Elternrates an der Schule Humboldtstraße 30

Wofür ich mich engagiere:

  • Wiedereinführung des 9-jährigen Gymnasiums
  • Die Kinder sollen wieder mehr Zeit zum Lernen, aber auch für Hobbies haben
  • Mehr Zeit zum Entwickeln
  • Kultur kann nur eine Zukunft haben, wenn sie schon bei den Kindern gefördert wird
  • Musikalische Projekte in Schulen wie z.B. JeKi sind eine gute Basis um die Musikbegeisterung von Kindern, die sonst nicht mit Musik in Berührung kämen, zu wecken; jedoch ist dies kein Ersatz für instrumentalen Einzelunterricht, auch in Hinblick auf die musikalische Bildung der nachfolgenden Generationen; es kann nur dann auch in Zukunft JeKi- und anderer musikalischer Unterricht erteilt werden, wenn wir unseren Kindern heute Zeit zur musikalischen Individualförderung geben
  • Bessere Betreuung der Kinder in Schule und Kindertagesstätten, Qualität statt Quantität
  • Wahlfreiheit zwischen Ganz- und Halbtagsschule, flexible Betreuungsmöglichkeiten, Wahl zwischen Schule und Hort

Thomas Ritschel

TR gross

Ich bin Thomas Ritschel (57) und wohne in Hamburg – Hummelsbüttel. Ich bin gelernter Speditionskaufmann. Über die Einschulung meiner Tochter wurde ich Elternvertreter, Mitglied im ER der Grundschule und wiederum Elternvertreter am Gymnasium meiner Tochter. Ich habe es bisher nie verstanden, warum alles schulisch schneller gehen soll, bzw. es ist mir bisher auch nie erklärt worden. Zeit ist im Leben doch ein kostbares Gut, das nur begrenzt verfügbar ist. Warum sollen Kinder schneller durch ein gymnasiales Schulsystem geschoben werden, wenn am Ende grundlegende Dinge wie Reifung, Vertiefung des Stoffes fehlen? Dazu gehören auch negative Erlebnisse, wie das einer Klassenwiederholung, weil das zum Leben dazugehört.
Mich hat außerdem eine Zahl aus der Bertelsmann Studie des Jahr 2010 nachdenklich gemacht: dass wir Eltern neben der staatlichen Förderung zusätzlich rund 1,4 Milliarden in der Spitze ausgeben, um Lerndefizite der Kinder auszugleichen.
Ich bin für die Wahlfreiheit von Eltern beim Schulwechsel zwischen einem 12.-/13.-jährigen Gymnasium. Die Stadtteilschulen Hamburg machen einen guten Job und sie sollen auch die Mittel / Personal erhalten, das nötig ist, um die Inklusion zu schaffen.

Dr. Mareile Kirsch

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Dr. Mareile Kirsch

http://mareilekirsch.de/

freie Journalistin, promovierte Ethnologin, verheiratet, zwei Kinder, lebt in Hamburg

Seit Einführung der Turbo-G8 Reform in im Jahre 2002 schulpolitisch engagiert, ua.

  • im  Bildungsausschuss der CDU Hamburg,
  • in der Volksinitiative „Wir Wollen Lernen“,
  • Seit 2011 Autorin des schulpolitischen Blogs „Kirschsblog“: http://kirschsblog.wordpress.com/
  • 2012-2013 Honorarförderlehrerin in einer Stadtteilschule
  • Seit Mai 2013 in der Volksinitiative „G9-Jetzt-HH“ (17 000 Unterschriften)
  • 2014, G9-Volksbegehren (über 40 000 Unterschriften – VB nicht erreicht)
  • November 2014, Wählergemeinschaft „Hamburger Bürger-Liste“

 

Wofür ich mich engagiere:

Seit Einführung der G8-Reform vor 12 Jahren engagiere ich mich für eine bessere Schulpolitik, die Kinder und Qualität in den Mittelpunkt stellt, nicht hektische Reformen, Schulstruktuen oder Beschleunigung. Kinder haben ein Recht auf bestmögliche Bildung und Förderung unterschiedlicher Talente und Fähigkeiten, Ruhe zum gründlichen Lernen, Zeit für Persönlichkeitsentwicklung und Freiräume: Über 40 000 Hamburger haben deshalb für das G9 Volskbegehren unterschrieben: Mit der Kanditatur für die Bürgerschaft setze ich mich dafür ein, dass das nicht umsonst war.

Doch es geht um noch mehr: Schulen und Schulpolitik sind für Kinder da, nicht umgekehrt. Wir Eltern setzen uns für eine bessere, kindgemäße Rahmenbedingungen an Schulen ein, für mehr Lehrer und Pädagogen, bessere Konzepte für eine differenzierte Förderung und für die Inklusion, für die Wiedereinführung des Wiederholens und für die Wahlfreiheit zwischen attraktiven, gut ausgestatteten schulischen Angeboten zwischen Ganz- und Halbtag, G8 und G9, sowie Förder- und Regelschule. Unser Ziel: Mehr Wissen und Qualität für alle Schul-Abschlüsse in Hamburgs Schulen – mehr Zeit für Lernen und Leben unserer Kinder.

 

Dr. Mareile Kirsch, Elbchaussee 230, 0172/4356563, 040/88099922,                   info@hhbl.hamburg, http://hhbl.hamburg/, http://mareilekirsch.de/(Homepages im Aufbau)

Stefanie Krüger

 

 

 

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Ich bin Stefanie Krüger und wohne mit meiner Familie im Bergedorfer Ortsteil Nettelnburg.

Ich habe zwei Jungs im Alter von 15 und 18 Jahren, beide besuchen das Gymnasium Allermöhe.

Ich habe an der Universität Hamburg ein Studium der Soziologie absolviert mit dem Schwerpunkt Stadtentwicklung. Zeitgleich habe ich halbtags bei der SAGA/GWG gearbeitet und mir meinen Lebensunterhalt verdient.

Seitdem mein Erstgeborener mit 3 Jahren in den Kindergarten gekommen ist beschäftige ich mich intensiv mit ehrenamtlicher Elternarbeit. So bin ich langjährige Elternratsvorsitzende am Gymnasium Allermöhe, Mitglied im Kreiselternrat Bergedorf und in der Hamburger Elternkammer.

Meine Erfahrungen mit Kindern und Schule haben mir immer wieder folgendes gezeigt. Kinder brauchen eine gut gewählte Schule und Schulform, die sie nach ihren Fähigkeiten fördert und dabei weder über- noch unterfordert. Gute Lehrer mit einer hohen Fachlichkeit, Transparenz in ihrer Zensurengestaltung und einer zugewandten Pädagogik sorgen für Leistungsbereitschaft, eine funktionierende Klassengemeinschaft und damit eine voranbringende Lernatmosphäre. Die Stundenplangestaltung ermöglicht die Freiräume, die jeder Schüler für sich und seine individuelle Entwicklung braucht, gerade auch außerhalb seines schulischen Lebens. Die Rückgewinnung des 13.Schuljahres an den Gymnasien wäre dabei ein enormer Gewinn: Für die Bildung, den Reifungsprozess und die Orientierung vieler junger Menschen.